Was brauchst du

Du lachst – aber Sand,

Sand in den Augen.

Dieses Brennen und Ätzen und Fetzen,

Das dich schwingt und treibt und verschlingt.

Donnert in deinen Ohren.

Das dich wirft, nach oben, lobend, und stoßt.

Das dich fesselt und kesselt um dich zu befreien,

läuft über und lacht.

Stichelt, fliegt und tänzelt in dir.

Brennt, quietscht und schreit krepier.

Glut und Stobt, Funken den Tobenden

Die lachen aber du, ätzt und quetschst und preschst dich weiter

Treibst und leihst und beißt mich heiter

Dieses Brennen, das kratzt und verlangt,

Das dich zwingt und verschlingt.

Alles das – dieses ätzende, fetzende, krächzende du.

Dich, dich brauch ich


Was du gerade gelesen hast, war einer meiner ersten Versuche zu dichten… Der Text selber ist im Rahmen der Schreibwerkstatt entstanden, die ich über Monate hinweg gemeinsam mit Mare, Clara und Cellie besucht habe. Wöchentlich haben wir Themen vorgelegt bekommen, zu denen wir Texte verfassen sollten. Dieser hier folgt Frederike Mayröckers Gedicht “Was brauchst du” (jaja ich weiß, bin unfassbar einfallsreich meins genauso zu nennen). Falls ihr das Original lesen wollt *klick*. Mare, Clara und Cellie sind alle drei Süßis und schreiben unfassbar gute Texte, also guckt auch mal auf deren Blogs vorbei!

Hier das Gedicht von Mare, Clara und hier von Cellie. Liebe an euch.

Advertisements

5 Replies to “Was brauchst du”

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out /  Change )

Google photo

You are commenting using your Google account. Log Out /  Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out /  Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out /  Change )

Connecting to %s